Berliner Erklärung Organspende

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie erleben heute eine Primäre. Seit einigen Monaten sitzen wir in diesem sehr ungewöhnlichen Kreis zusammen, um zu beraten, wie wir das stark gesunkene Vertrauen in das deutsche System der Transplantation zurückgewinnen können. Klar ist, nur mit Werbung und gutem Zureden wird nicht reichen.

Wir brauchen ein transparentes, nachvollziehbares und kontrollierbares System. Nur so gewinnen wir das Vertrauen der Menschen zurück.

Dieses Bündnis und die von uns erarbeitete Erklärung will für Berlin einen Baustein dazu leisten. Herr Jonitz wird gleich die Eckpunkte vorstellen.


Ich möchte kurz das Bündnis vorstellen:

Von Verbraucherzentrale (Frau Bell), Patientenbeauftragte (Frau Stötzner) und Betroffenen Organisationen (Frau Ziegler) über die Organisierte Ärzteschaft, wie Ärztekammer (Herr Jonitz) und Marburger Bund (Herr Felsberg) über die Politik (Herr Isenberg SPD, Herr Ludewig CDU, Her Kowalesky Piraten und mein Name ist Heiko Thomas Grüne) bis hin zu den Beteiligten Ärzte und Organisation wie DHZ, (Herr Prof. Hetzer, Herr Dr. ) Charité (Prof Neumeier) und DSO (Herr Bösebeck). Die weiteren Beteiligten sind heute leider verhindert, stehen aber alle auf der Erklärung und bedauern heut nicht dabei sein zu können. Ein solches Bündnis glaube ich hat es in Berlin noch nicht geben. Und das zeigt vor allem, dass die schwierige Situation von allen sehr ernst genommen wird.


Denn sie müssen sehen; jeder potentielle Spender, der aus Angst vor dem Transplantationssystem auf eine Spende verzichtet, verlängert das Leid eines Menschen der auf ein Organ wartet oder kostet gar einem Menschen das Leben.

Mir ist wichtig zu betonen, dass die Diskussion alleine schon viel zu Klarheit und zum Verständnis der hier Sitzenden beigetragen hat. Ich habe selten eine so konstruktive Diskussion wie in den vergangen Monaten in diesem Kreis erlebt. Dafür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken.


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