Ein neuer Gesellschaftsvertrag ist möglich!
Unser Bezirk lebt. Viele schauen neugierig, teilweise neidisch auf uns. Hier sind die modernen Frauen, die neuen Väter, die meisten Kinder und viele junggebliebene Alte. Hier lebt der kreative Teil Berlins. Nirgendwo sonst gibt es mehr vernetzte Bürgerinitiativen. Nirgendwo sonst sind die Eltern dabei, die Schulen flott zu machen. Hier wird nicht auf den Staat gewartet, Bürgerinnen und Bürger nehmen allzu oft kommunale Aufgaben wahr. Ob das die Bibliothek in der Esmarkstraße oder die Rettung des Staatguts in Blankenfelde ist. Ob das die Sanierung des Schlosses in Niederschönhausen oder die Rettung der Straßenbäume im Gleimviertel und auf der Bremer Höhe sind. Ob beim Aufbau der Gemeinschaftsschule in Pankow oder der Sanierung des Schulhofes der Grundschule im Blumenviertel. Zahlreiche weitere Beispiele ließen sich nennen.
Rede Neuer Gesellschaftsvertrag
Am 21. Februar 2009 habe ich auf der Jahresmitgliederversammlung der Bündnisgrünen Pankow eine aktuelle Rede zur Frage: "Wie wollen wir leben? Ein neuer Gesellschaftsvertrag" gehalten, in dem ich zu Fragen der Demokratie, der aktuellen Wirtschaftskrise und dem Volksentscheid "Pro Reli" Stellung bezogen habe.
Rede "Neuer Gesellschaftsvertrag"...
Wohin mit der Sekundarschule?
Bildung ist ein Menschenrecht - kein Glückspiel
In den letzten 25 Jahren gab es in Deutschland noch nie so viel Bereitschaft, die Schule grundlegend zu verändern. Eine Strukturreform der Berliner Schulen ist von uns Grünen bereits seit Jahren vehement eingefordert worden. Dass nun konkrete Schritte auf diesem Weg gegangen werden, kann daher von uns nur gegrüßt werden. Der von Zöllner vorgeschlagene Weg allerdings birgt sowohl Chancen als auch Risiken.
Wir alle wissen: unser selektives Schulsystem ist gescheitert. Ein auf Auslese statt Förderung gerichtetes hierarchisch gegliedertes Schulsystem trifft besonders Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten und bildungsfernen Familien, vor allem wenn sie wie in Berlin einen Migrationshintergrund haben. Aktuelle Studien zeigen erneut die fehlende Chancengleichheit im Bildungssystem. Der UN-Sonderberichterstatter stellte sogar fest, dass die Ausgestaltung des deutschen Bildungssystems gegen elementare Menschenrechte verstößt. Die negativen Folgen des Auslesesystems treten am offensichtlichsten in der Hauptschule zutage. Daher müssen diese ohne Zweifel abgeschafft werden.
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Veranstaltung der KAB e.V.am 26.6. zum Thema „Wählt Deutschland eine Politik der sozialen Gerechtigkeit?“ mit Heiko Thomas.

